Buchempfehlungen

 

Für Richard Wagner! Die „Rosenstöcke-Bilder“ seiner Tochter Isolde

mit Beschreibung und Kommentaren von Dagny Beidler

Rosenstöcke Bilder

 

in dem liebevoll gestalteten Bildband finden sich erstmals alle Bilder, welche die 15-jährige Isolde Richard Wagner zu seinem Geburtstag im Jahr 1880 gemalt hat. Diese wurden auf Töpfen von Rosenstöcken angebracht, Wagner präsentiert. Jedes dieser Bilder nimmt Bezug auf besondere Ereignisse im Leben Wagners und repräsentiert, beginnend bei 1813, (fast) jedes Lebensjahr des Komponisten. Manche dieser Bilder sind dem Betrachter sehr eingängig, manche möchte man meinen, geben Rätsel auf. Um dem Leser die Bilder auch ein wenig zu entschlüsseln, hat Isoldes Enkelin, Dagny Beidler, alle Bilder kommentiert und den Versuch unternommen, diese auch zu entschlüsseln. Diese „Biographie“ in Bildern sollte in keinem Bücherregal fehlen, lädt es doch immer wieder zu einer bildreichen Reise in Wagners Leben ein.

 

M.G.Dellin Richard Wagner

Richard Wagner: Sein Leben – Sein Werk – Sein Jahrhundert

ausführliche Biographie Wagners von Martin Gregor-Dellin

Martin Gregor-Dellin, einer der profiliertesten
Kenner Richard Wagners gibt in dieser fundierten
und fesselnden Biografie Auskunft über das Leben
und Wirken des Musikgenies, über die Menschen,
die ihn prägten und die er prägte, über die
Stationen seines Schaffens, über seine Zeit, die er
maßgeblich beeinflusste, und über seine unvergänglichen
Werke.

 

 

 

 

 

Der letzte der Titanen

Biographie Richard Wagners von Joachim Köhler

Joachim Köhler rückt den Komponisten ins Licht der neuesten Forschung, befreit ihn von historischen Missverständnissen und zeichnet das weithin unbekannte Lebensbild eines ebenso schöpferischen wie dämonischen Menschen, der zugleich als Dichter, Musiker und Philosoph Geschichte schrieb.

 

 

 

 

Hansen Richard WagnerRichard Wagner Biographie

leicht zu lesende Biographie von Walter Hansen

Magier der Musik wurde er genannt, Genie und Hexenmeister, Cagliostro der Oper: Richard Wagner hat mit seiner Musik die Menschen verzaubert und die Oper revolutioniert. Er ist, so Thomas Mann, „als künstlerische Potenz genommen, etwas nahezu Beispielloses, wahrscheinlich das größte Talent der Kunstgeschichte“. Sein Leben war ein Kampf um den Erfolg, die einen verehrten ihn abgöttisch, den anderen erschien er als Scharlatan.
Briefe, Selbstzeugnisse, Aussagen von Zeitgenossen und viele andere Dokumente hat Walter Hansen nun zu einer spannenden und amüsant zu lesenden Biografie verwoben. Er macht anschaulich, wie Richard Wagner seine Leitmotivtechnik entwickelte und die Rolle des Dirigenten völlig neu bewertete, wie er schließlich das Musikleben des 19. Jahrhunderts dominierte und die Idee der antiken Festspiele nach zwei Jahrtausenden wieder aufleben ließ: mit der Gründung der Bayreuther Festspiele, die heute so aktuell sind wie zu Wagners Zeiten.

 

 

 

Herrin des Hügels. Das Leben der Cosima Wagner

erste ausführliche Biographie über Cosima Wagner von Oliver Hilmes

Cosima Wagner (1837-1930) – das Leben einer schillernden Frau. Ihre Ehe mit Richard Wagner begriff sie als künstlerische und weltanschauliche Mission. Als Festspielleiterin auf dem Grünen Hügel in Bayreuth verhalf sie der Musik Wagners zum großen Durchbruch. Gleichzeitig nutzte sie ihre Aura, die Wagner-Verehrer schon vor 1933 zu einer antisemitischen Sammelbewegung zu formen.
Der umfangreiche Cosima-Nachlass wird hier erstmals konsequent ausgewertet. Oliver Hilmes zeichnet ein umfassendes, auch psychologisch überzeugendes Charakterbild. Die Biographie entfaltet ein faszinierendes Frauenleben und beleuchtet zugleich ein noch unbekanntes Kapitel der europäischen Kulturgeschichte.

 

 

 

 

Cosimas Kinder

eine Fortsetzung zu seinem Buch „Herrin des Hügels“ von Oliver Hilmes

Eine Mutter, zwei Väter und fünf Kinder. Die Familie Richard und Cosima Wagners ist ein Kosmos, rätselhaft und sagenumwoben. Ähnlich wie die Kinder Thomas Manns trugen die Sprösslinge dieses faszinierenden Paars schwer an der Last ihrer Herkunft. Selbstverleugnung wurde zum Schicksal von Cosimas Kindern. Ihre Aufgabe war es, Richard Wagners »Werk« als Inbegriff »deutscher Kultur« zu pflegen und darüber zu wachen.

Fesselnd erzählt Oliver Hilmes in seinem Buch anhand neuer Quellen diesen spannenden Stoff. Er spürt den seelischen Konflikten und dem Größenwahn von Cosimas Kindern nach. Und liefert eine faszinierende Familiensaga aus Triumph und Tragödie, Genie und Verfall.

 

 

 

 

Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth

Biographie über Winifred Wagner und die Festspiele während des dritten Reichs der österreichischen Historikerin Brigittte Hamann

1915 zieht die 18jährige Winifred Williams als Ehefrau von Richard Wagners einzigem Sohn Siegfried in Bayreuth ein. Die Villa Wahnfried ist damals ein Zentrum der „deutschen“ Kunst, der Nationalen und Antisemiten, die sich um Winifreds Schwager, den Rassentheoretiker Chamberlain, scharen. 1923 pilgert Hitler zu Wagners Grab. Es beginnt eine lebenslange Freundschaft zwischen „Winnie“ und „Wolf“, die die ganze Familie Wagner einschließt. Winifred nützt die Macht, die sie durch Hitler erhält, setzt sich aber auch für Verfolgte ein. Zwei ihrer Kinder gehen politisch unterschiedliche Wege: Friedelind emigriert, Wieland bleibt Hitler treu. Winifred verehrt „Wolf“ bis zu ihrem Tod 1980.
Aus vielen neuen Quellen ist ein Buch voller Zündstoff entstanden, das auch eine ungewohnte Sicht auf den Privatmann Hitler ermöglicht. Erstmals wird in dieser Schärfe die Verquickung zwischen ihm und den Wagners offengelegt.

 

 

Wagner Clan

Geschichte einer deutschen Familie von Jonathan Carr

Die erste umfassende Biographie der Familie Wagner. Seit über einem Jahrhundert und von zwei Weltkriegen, der Nazidiktatur und der Besatzungszeit ungebrochen herrschen die Wagners über die Bayreuther Festspiele, hatten viele der größten und der gespenstischsten Gestalten aus Kunst und Politik zu Gast und bekämpfen einander wie die Recken in den Musikdramen, die sie in Szene setzen. Der ausgewiesene Wagner-Kenner Carr legt die erste umfassende Biographie der Familie Wagner vor, beginnend mit Richard Wagners Geburt 1813 und endend mit der bevorstehenden Entscheidung über Wolfgang Wagners Nachfolge in Bayreuth. An keiner deutschen Familie kann man so kontinuierlich und so spektakulär Zeitgeschichte ablesen.

 

Friedelind Wagner – Die rebellische Enkelin Richard Wagners von Eva Rieger

Biografie über Richard Wagners Enkelin Friedelind, die als Einzige ihrer Familie Deutschland und dem Dritten Reich den Rücken kehrte um in die USA zu emigrieren. Selbst nach ihrer Rückkehr nach Deutschland als amerikanische Staatsbürgerin, blieb sie zeitlebens mit ihrer Familie und vor allem ihrer Mutter kritisch gegenüber – zumal auch ihr und ihrer Schwester Verena sowohl von Mutter als auch den Brüdern der Zugang zur Festspielleitung – entgegen dem letzten Willen Siegfried Wagners – verwehrt.

Eine empfehlenswerte, leicht zu lesende Biografie und gleichzeitiger Aufarbeitung der dunkelsten Geschichte der Bayreuther Festspiele.

ausführliche Rezension